Ein leiblicher Vater hat keinen bedingungslosen Anspruch auf die rechtliche Anerkennung der Vaterschaft.
Bei der Auswahl des Geschäftsführers muss ein Unternehmen das Diskriminierungsverbot des Gleichbehandlungsgesetzes beachten.
Die Behauptung, in einer Familie gäbe es Probleme mit Partnerschaftsgewalt und das Wohl der in der Familie lebenden Kinder sei gefährdet, stellt eine Tatsachenbehauptung dar, die dem Beweis zugänglich ist.
Amtsgericht Rosenheim, Urteil vom 03.11.2011
Eine Bertreuung kann aufgrund eines unzureichenden Sachverständigengutachtens aufgehoben werden.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 09.11.2011
Ein Scheinvater, der zu Unrecht der Mutter Betreuungsunterhalt und dem vermeindlich eigenen Kind Unterhalt geleistet hat, kann gegen die Mutter aus Treu und Glauben einen Auskunftsanspruch auf Bekanntgabe des leiblichen Vaters geltend machen.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 09.11.2011
Eine anwaltliche Vertretung ist in Abstammungssachen nicht vorgeschrieben.
Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 17.11.2011
Treffen die Eltern im gerichtlichen Verfahren eine einvernehmliche Umgangsvereinbarung bezüglich des gemeinsamen Kindes, so ist diese einvernehmliche Regelung als Vergleich aufzunehmen, wenn das Gericht dies billigt.
Oberlandesgericht Naumburg, Urteil vom 11.08.2011
Die gesetzliche Regelung, nach der ein einzelner Elternteil nur für zwölf Monate Elterngeld verlangen kann, stellt keinen Verstoß gegen die Verfassung dar.
Bundessozialgericht, Urteil vom 26.05.2011
Das Familiengericht darf seine Tätigkeit nicht von der Zahlung eines Kostenvorschusses abhängig machen.
Oberlandesgericht Saarbrücken, Urteil vom 10.10.2011
Ein Vergleich über den nachehelichen Aufstockungsunterhalt, der vor dem 15.
Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 21.10.2011